17/07/2025

Arnis trifft Ju-Jutsu – Gemeinsames Training

Von admin

Arnis trifft Ju-Jutsu – Gemeinsames Training am 16.07.2025 in Sehnde

Am Mittwoch, den 16. Juli 2025, trafen sich eine Handvoll Arnis-Anhänger und Ju-Jutsu-Praktizierende zu einem gemeinsamen Training im Dojo in Sehnde. Die spontane Idee entstand durch einen kurzen Austausch zwischen den Abteilungsleitern Sascha (Arnis) und Thomas (Ju-Jutsu), was zu einer kurzfristigen Planung des Trainings führte. Der Schwerpunkt der Einheit lag diesmal auf Stock- und Messertechniken aus dem Bereich des Arnis Kombatan, geleitet von Sascha.

Um 17:30 Uhr versammelten wir uns im Dojo und begannen mit dem Training. Sascha hatte die Einheit in zwei Abschnitte unterteilt: ca. 50 Minuten beschäftigten wir uns mit dem Stock und danach folgten 50 Minuten zum Thema Messer gegen Messer.

Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es direkt los. Zunächst stand der Stock im Vordergrund. Sascha erklärte die Unterschiede zwischen dem Ju-Jutsu und dem Arnis, insbesondere die querverbindenden Elemente beider Kampfkünste. Heute konzentrierten wir uns auf die Winkel 1 und 2, die auch im Ju-Jutsu in Form vorkommen. Ein markanter Unterschied fiel sofort auf: Beide Partner hielten einen Stock in der Hand, was im Ju-Jutsu eher selten praktiziert wird. Es wurden einfache Blocktechniken geübt, gefolgt von Entwaffnungs- und Kontertechniken im zweiten Durchgang.

Nach etwa 50 Minuten wechselten wir vom Stock zum Messer. Hierbei lag der Fokus auf den Techniken „Messer gegen Messer“. Sascha sprach die zehn Angriffswinkel des Arnis an und stellte Vergleiche zum Ju-Jutsu an. Wir begannen mit einem kleinen „Messer-Drill“, um uns mit dem Thema vertraut zu machen, bevor wir schrittweise weitere Techniken erlernten. Im Verlauf des Trainings zeigte Sascha einen Messerblock. Auch hier übten wir systematisch das Kontrollieren des waffenführenden Arms sowie das Ziel der Entwaffnung und des Konters.

Die Zeit verging wie im Flug, während wir viele Übungen absolvierten und die Partner regelmäßig wechselten. Das Fazit der Trainingseinheit war, dass alle Teilnehmer viel Spaß hatten und voneinander lernen konnten.

Nach dem Training ließ sich niemand ein Kaltgetränk entgehen, und in lockerer Runde wurde bereits darüber gesprochen, dieses gemeinsame Training in Kürze zu wiederholen. Die positiven Erfahrungen zwischen den beiden Disziplinen ließen die Vorfreude auf zukünftige Einheiten wachsen.